Willkommen auf der Website des Patentjägervereins Appenzell A. Rh.

 



News Patentjägerverein Appenzell AR



Sommeranlass Mittelland 

Am Sonntag 26. Juni 2022 fand der Sommeranlass im Mittelland statt. Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich etwas mehr als zwanzig Personen in der Wissegg Bühler. Der Grillplatz wurde so vorbereitet, dass jeder einen Platz am Schatten hatte. Hier ein Dank an Alois für die Vorbereitung und das anfeuern. Es war sehr erfreulich so viele Teilnehmer anzutreffen. Ein Austausch auch mal ausserhalb der Jagdzeit ist immer wieder ein tolles Erlebnis. 



Rehkitzrettung in Appenzell-Ausserrhoden 2022

Mit den vier Drohnen mit Wärmebildkamera, die durch die Jagdverwaltung, dem Patentjägerverein, dem Bauernverband Appenzell-Ausserrhoden und mit Hilfe von Stiftungsgeldern beschafft werden konnten, wurden in Appenzell-Ausserrhoden 85 Rehkitze vor dem Mähtod bewahrt.

Seit dem 09. Mai standen bei Mähwetter ab 04:00 Uhr Drohnenteams im Einsatz, welche aus einem Drohnenpilot und 1-2 Jägern als Bodenmannschaft bestanden. Die Piloten setzten sich aus Jägern aber auch Personen die Freude am Drohnenfliegen oder an der Natur haben zusammen. Die Bodenmannschaft, welche nur aus Jägern bestand, behändigten die Kitze und sicherten diese am Waldrand im Schatten unter einem Harass bis der Landwirt die Wiese gemäht hatte. Anschliessend entliess der Landwirt die Kitze wieder in die Freiheit. Die Rehgeiss (Mutter der Rehkitze) nahm sich kurze Zeit später wieder den Rehkitzen an.
Ab anfangs Juni hatten die Kitze teilweise eine Grösse erreicht, dass sie beim Herannahen der Bodenmannschaft die Flucht aus den Wiesen ergriffen. Auch fühlten sich gewisse Rehgeissen durch die Drohne gestört. Diese entfernte sich dann oftmals zusammen mit ihren Kitzen aus den Wiesen.

Schwergewichtig wurden die Landwirte im Appenzeller Vorderland mit Sucheinsätzen bedient. Wenn noch Kapazitäten vorhanden waren, wurden auch Einsätze im restlichen Appenzellerland geflogen. Die Landwirte meldeten ihre gewünschten abzufliegenden Flächen am Vortrag bei der Einsatzzentrale an. Organisiert wurden die gesamten Drohneneinsätze durch einen Jäger.

Je Einsatzteam wurden an einem Morgen bis zu 12 Flächen abgeflogen. Es wurden im ganzen Appenzellerland so 275 Wiesen mit zirka 1150 Hektaren abgesucht.

Die Einsätze können nur bis etwa eine Stunde nach Sonnenaufgang geflogen werden, weil sich die Wiesen danach rasch erwärmen. Dadurch sind keine Temperaturunterschiede mit der Wärmebildkamera zwischen Umgebung und Rehkitzen mehr messbar und die Suche wird sehr schwierig.

Die Ausserrhoder Jäger danken allen Landwirten für Ihre Mithilfe.

Felix Eberhard
kantonaler Hegeobmann PJV AR
Kohlhalden 18
9042 Speicher
079 / 692 65 59
Felixeberhard21@gmail.com


Start der Drohe in den frühen Morgenstunden

Rehkitz im hohen Gras

Pilot, interessierter Landwirt erhält Erklärungen von Co- Pilotin auf Tablet

Monitor des Piloten, weisser Punkt ein warmes Objekt eventuell ein Rehkitz, eine Katze, ein Fuchs......

Ein nachdem Mähen wieder in Freiheit        entlassenes Rehkitz






Rehkitzrettung Drohnenpilotenausbildung Appenzell-Ausserrhoden

Die Jagdverwaltung konnte zusammen mit dem Patentjägerverein Appenzell-Ausserrhoden, dem Bauernverband Appenzell-Ausserrhoden und mit Hilfe von Stiftungsgeldern vier Drohnen mit Wärmebildkameras (DJI 2 Enterprise Advanced) zur Rehkitzrettung beschaffen.

Dazu wurden von der Firma Remote Vision in Herisau die Drohnenpiloten /innen während zwei Tagen intensiv ausgebildet.

Die Drohnenpiloten / innen setzen sich aus Mitgliedern des Patenjägervereins Appenzell-Ausserrhoden sowie Personen die sich zu Gunsten der Natur einsetzen oder Freude am Drohnen fliegen haben zusammen.

Der Kurs wurde in zwei Blöcke aufgeteilt:

Theorieblock, in welchem die Aufgaben als Pilot-Betreiber der Drohne vermittelt wurden, die Drohnenausrüstung 1:1 an einer Ausrüstung erklärt wurde. Es ging über zur detaillierten Materialkunde der Drohnenausrüstung und der Zusatzausrüstung wie Funkgeräte, Kescher, um bereits grössere Rehkitze sicher zu behändigen, das Vorgehen beim manuellen Flug wurde in dieser Phase theoretisch anhand von Fallbeispielen, welche gemeinsam besprochen wurden, vermittelt.

Praxisblock, in dem das Handling der Drohne im Flug bei Tageslicht mit Hilfe des Steuerungsgerätes mit eingebautem Monitor geübt wurde. Augenmerk galt auch der Flugzeit, da der Akku der Drohne nach einer gewissen Zeit gewechselt werden musste.

Am zweiten Tag startete die Ausbildung um 05:00 Uhr früh in der Dunkelheit, wie dies bei der Rehkitzrettung auch der Fall sein wird. Dazu hatte der Ausbilder PET-Getränkeflaschen gefüllt mit warmem Wasser in Wiesen an Waldrändern ausgelegt, welche durch die Abgabe der Wärme die Rehkitze simulierten. Diese mussten mit Hilfe der Drohne und der Wärmebildkamera in der Dunkelheit rasch möglichst entdeckt werden. Mittels Funkgeräte wurde die zweite Person zur Flasche gelotst. Als die Sonne aufging wurde es je länger je schwieriger die Flaschen auf Anhieb zu identifizieren, da sich Schachtdeckel, grosse Maushaufen oder Steine in der aufgehenden Sonne sehr schnell erwärmten und ebenfalls als warme Objekte wahrgenommen wurden.
Eine weitere Herausforderung ergab sich im Gebiet der Flug Zone des Flugplatzes Altenrhein welche sich bis nach Heiden erstreckt. Damit die Drohne dort fliegen kann, braucht es eine spezielle Freischaltung (Code).

Nach diesen zwei Kurstagen war allen Piloten klar, dass die Zeit bis zur Rehkitzrettung intensiv fürs Üben genutzt werden muss, um dann die nötigen Fertigkeiten und Fähigkeiten zu besitzen, um Rehkitzrettung mit der nötigen Sicherheit und Effizienz durchführen zu können.

Ein besonderer Dank gilt den beiden Ausbildern Ueli Sager und Lars Hauser von Remote Vision, welche uns in kurzer und intensiver Zeit das Know-how vermittelten, um nun selbständig zu üben, um dann Rehkitze zu bergen.

Wie die Rehkitzrettung 2021 in Zusammenarbeit mit Ueli Sager und seinen Mitarbeitern verlief, kann mit dem folgenden Link auf YouTube mitverfolgt werden. Rehkitz-Suche im Appenzellerland 2021 - YouTube 


Felix Eberhard
Kantonaler Hegeobmann Patentjägerverein Appenzell-Ausserrhoden








Stopp dem Tierleid – Mithilfe statt Gesetz

Im Kanton Appenzell Ausseroden ist man bestrebt Stacheldrähte zu beseitigen, welche zu Todesfallen für Wildtiere werden können. Früher, ohne die Möglichkeit mit elektrischen Zäunen zu arbeiten, erwies sich der Stacheldraht als optimale Art, Tiere in der Weide zu halten. Viele dieser Stacheldrähte sind nicht mehr sachgemäss montiert und bergen Gefahren. Gleiches gilt für alte Maschendrahtnetze in Weiden und entlang der Waldränder. Stand heute gibt es verschiedene, gute Alternativen zum Einzäunen der Weidetiere, weshalb alte Stacheldraht- oder Maschendrahtzäune entfernt werden können.

Ohne die Mithilfe von Aussenstehenden ist das Beseitigen der Stacheldrähte, Maschendrahtnetzen oder deren Überreste eine mühsame, aufwändige Aufgabe. Verständlicherweise wird sie deshalb nur in den seltensten Fällen bewältigt. Gerade in den Sömmerungsgebieten empfiehlt es sich jedoch, die Zäunung zu optimieren und andere Möglichkeiten anzuwenden. Denn die Stacheldrähte bergen nicht zuletzt auch eine Verletzungsgefahr für die Herde. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden kennt keine gesetzliche Pflicht zur Entfernung von Stacheldrähten. Vielmehr versucht man mit Hilfeleistung von der Bevölkerung und der Jägerschaft, die Überreste der Zäune zu entfernen. Die Landeigentümer, Pächter und Genossenschaften sind angehalten, Stacheldrähte und alte nicht mehr funktionsfähige Maschendrahtzäune zu beseitigen. Vergangenes Wochenende konnte ein Landwirt aus Gais mithilfe der Appenzeller Jägerschaft eine beträchtliche Menge an Stacheldraht auflösen. Ein erster Schritt ist getan. Die Jäger aus dem Appenzellerland werden auch weiterhin zum Schutz der Wildtiere im Einsatz stehen.

Interessierte Grundeigentümer und Bewirtschafter können alte Zäune zum Abbruch und zur Entfernung melden und für die aufwendigen Arbeiten praktische Unterstützung und Hilfeleistung beantragen.

Kontakt: www.ar.ch/lebensraumaufwertung



Die Nacht des Fuchses  6. / 7. Jan. 2022


Der Rotfuchs

In Europa ist er als Fuchs bekannt. Er gehört zu den Wildhunden und wird Rotfuchs genannt. Das Männchen heisst Rüde und wird bis zu 8 kg schwer. Die Fähe – also das Weibchen – erreicht ein Gewicht von rund 7 kg. In seltenen Fällen können die Tiere bis zu 10 kg schwer werden. Der Balg (das Fell) ist auf der Oberseite rötlich und unten am Bauch weiss. Typisches Kennzeichen ist die weisse Spitze der Rute (dem Schwanz), die sogenannte Blume. Der Fuchs lebt in ganz Europa von dicht besiedelten Gebieten bis hoch hinauf in die Alpen. Schlau und frech soll er sein. Dies ist auf seine stark ausgeprägten Sinne zurückzuführen. Sein Nahrungsangebot erstreckt sich von Mäusen, Vögel, Rehkitze, Junghasen über Äpfel und anderes Obst. Misthaufen durchwühlt er nach Würmen und Maden. Er gilt als richtiger Allesfresser. In Siedlungsbieten erhält er oft Essensreste oder stöbert in Abfällen. Anfüttern birgt jedoch Gefahren und soll unbedingt vermieden werden. Dadurch werden Krankheiten übertragen, was letztlich auch eine Gefahr für unsere Haustiere ist. Feinde haben die Füchse nur wenige. So erwischt ab und zu ein Uhu einen Jungfuchs oder sie fallen dem Verkehr zum Opfer. Ab 1967 wütete in der Schweiz die Tollwut. Bis heute gilt sie als eine der gefährlichsten Zoonosen (Krankheit die vom Mensch auf das Tier und umgekehrt übertragen werden) und tötete weltweit 60'000 Menschen pro Jahr. Opfer waren vor allem Kinder. In den meisten Fällen sind Bisse durch Tiere für die Übertragung verantwortlich. 1978 wurde in der Schweiz der weltweit erste Feldversuch zur oralen Immunisierung von Füchsen gegen Tollwut durchgeführt. Damals legten die Jäger und Bauern knapp drei Millionen Köder mit einem attenuierten Tollwutvirus aus. Heute hat man die Tollwut in westlichen Teil von Europa soweit im Griff. Andere weitverbreitete Krankheiten sind die Räude und die Staube. Vor allem letztere erweist sich als hochansteckend gegenüber Katzen und Hunden. Die Jägerschaft im Appenzellerland ist bemüht, kranke und schwache Tiere zu erlegen. 

In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 2022 fand im Rahmen eines Hegeeinsatzes die sogenannte «Nacht des Fuchses» statt. Dreizehn Jäger versuchten in dieser Nacht Beute zu machen. Am frühen Samstagmorgen kamen sie in Teufen zusammen. Im leichten Schneegestöber wurden die neun erlegten Füchse ausgelegt. Ein Trio aus Trogen spielte mit ihrem Jagdhorn das Lied Halali und verblaste so die Strecke. Jagdhornbläser sind unerlässliche Botschafter für die Jagd. Sie erweisen den Tieren die letzte Ehre und bilden eine Kommunikationsmöglichkeit zur Nicht-jagenden Bevölkerung. Mit dieser Art der Hege wird das Ziel verfolgt, der gesamten Artenvielfalt einen Lebensraum zu erhalten und die artgerechte Entwicklung und Verbreitung von Fauna und Flora zu ermöglichen. Vielen Dank an die Jägerschaft für ihren Beitrag dazu.

 

Hegering App. Mittelland 






Drohnen im Einsatz zur Rehkitzbergung 


Jedes Jahr fällt die Setzzeit der Rehgeissen mit dem ersten Mähen der Wiesen durch die Landwirtschaft zusammen. Die Rehgeiss setzt 1-2 Kitze gerne ins hohe Gras der Wiesen, in der Nähe von Wäldern, dies um sie vor dem Fuchs zu schützen. Weil den Reh- kitzen in den ersten Wochen nach ihrer Geburt der Fluchtinstinkt fehlt, ducken sie sich bei drohender Gefahr nur flach in die Wiese, anstatt in Sicherheit zu fliehen. Die Rehgeiss besucht die Kitze nur zum Säugen und hält sich in der Nähe auf. So fallen jedes Jahr viele Rehkitze dem Tod durch die Mähmaschine zum Opfer, dies ungewollt, da sie nicht sichtbar sind und nur durch Zufall entdeckt werden. 

Seit Jahrzenten werden die Rehkitze mit konventionellen Methoden wie dem Verblenden (aufstellen von weissen Fahnen, hellen Futtersäcken) und dem Anmähen der Wiesen am Vorabend des Mähens oder durch das Absuchen der Wiese unmittelbar vor dem Grasschnitt gerettet. Durch das Verblenden fühlt sich die Rehgeiss unsicher-gestört und holt die Kitze aus der Wiese


Dieses Jahr konnten in Speicher in Zusammenarbeit mit Bauern und Jägern 9 Rehkitze in Sicherheit gebracht werden. Gesamthaft wurden im Kanton 98 Kitze vor dem Mähen aus den Wiesen ent-fernt. Die Wiesen wurden vor dem Mähen mit Drohnen, welche mit Wärmebildkameras ausgerüstet sind, abgeflogen. So konnten diese Rehkitze entdeckt und aus der Gefahrenzone entfernt werden. Die Kitze wurden dann am Waldrand unter einem Harass fixiert, bis der Landwirt die Wiese gemäht hat.

Die Drohnen mit Wärmebildkameras wurden durch die Herisauer Firma Remote Vision von Ueli Sager und seinen Mitarbeitern bedient und geflogen. 

So wurde die Rehkitzbergung für alle Beteiligten zu einem positiven Erlebnis. Herzlich dankt die Jägerschaft!

Felix Eberhard 

Gemeindehegechef Speicher







Bericht des kantonalen Schützenmeisters, Jochen Steinke, zum Fangschusstraining mit dem kantonalen Wildhüter Silvan Eugster: 



Am 12.06.2021 konnten für die interessierten Mitglieder des Patentjägervereins Appenzell Ausserhoden ein Kurs rund um das Thema Fangschuss im Rahmen des Schiessprogramms in der Hinteren Au angeboten werden. Als Referent konnten wir den kantonalen Wildhüter Silvan Eugster gewinnen.

Am Kurs konnte auf Anmeldung teilgenommen werden. 16 Vereinsmitglieder haben dieses Angebot genutzt und sich zu den vier Durchführungsterminen a 45 Minuten in der KD-Box der Hinteren Au in Schwellbrunn eingefunden.

Nach der obligatorischen Waffenkontrolle, startete Silvan Eugster in den Kurs mit einer theoretischen Einführung bestehend aus: 


-        Warum und wann ein Fangschuss?

-        Wer ist berechtigt?

-        Risiken und Gefahren

-        Kommunikation

-        Gesetzliche Grundlagen

-        Waffen und Munition 







Anschliessend konnten die Teilnehmer selbst Fangschüsse auf zu Verfügung gestelltes Fallwild mit der Kurzwaffe aus 7-10 Metern abgeben. Wer keine Fangschusswaffe hatte, wurde vom Schützenmeister ausgestattet. Schnell wurde den Teilnehmern eindrucksvoll deutlich, dass das zu treffende Ziel doch recht klein ist und die Distanz von 7-10 Metern eben doch recht lang! Nicht jeder Schuss sass erwartungsgemäss direkt dort wo er sein sollte. Vor allem der Schuss mit der Kurzwaffe bedarf den regelmässigen und intensiven Training, um die Waffen zu kennen und entsprechend auf Distanz und unter Anspannung zu beherrschen. 

Die Entfernung wurde anschliessend verkürzt und das Fallwild konnte aus nächster Nähe (unter 1 Meter) auf weichem Untergrund beschossen werden. Jetzt sassen die Treffer dort wo sie sein sollten. Aber der Schuss aus einer solch kurzen Entfernung auf einen am Boden liegenden Tierkörper kostete etwas Überwindung. Abschliessend wurde der Ablauf mit der kalten Waffe (welche unter besonderen Voraussetzungen zu Einsatz kommen kann) erläutert und es konnte ein Schrotschuss aus kurzer Distanz abgegeben. Hier ist der bei Schrot üblich Schock nebensächlich, die grobe Zerstörungskraft von Schrot wurde eindrucksvoll deutlich. 



Nach der abschliessenden Fragerund und einen persönlichen Austausch zu den eigenen Erlebnissen wurde jedem Teilnehmer ein Handout mit den wichtigsten zusammengefassten Informationen, sowie eine Teilnahmebestätigung ausgehändigt: 


Wir werden in der Zukunft versuchen weitere Themen rund um die Ausbildung im Schiesswesen für die Vereinsmitglieder zu organisieren. Gerne nehme dazu Eure Wünsche oder Ideen entgegen. 

Das Team vom Schiessstand bedankt sich für das Interesse und wünscht für die kommende Jagdsaison ein kräftiges Waidmanns Heil!

Dipl.-Ing.(FH) Jochen Steinke

Kantonaler Schützenmeister PJAR, 13.06.2021 



Weidmannsheil dem Saujäger Sämi Eisenhut (Drückjagd in Gais anfangs Dezember 2019)





Brotaufstrich als Belohnung

Erlebnistag "Wald-Wild-Jagd" im Schönauwald oberhalb Urnäsch: Eine Attraktion ist die Hündin Eyla.




Rehkitzrettung 2019 im Appenzeller Vorderland


Der Hegering Vorderland des Ausserrhoder Patentjägervereins führt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Raum und Wald, der Jagdverwaltung und dem Amt für Landwirtschaft im Gebiet des Bezirks Vorderland einen Pilotversuch zur Rettung von Rehkitzen durch. Landwirtinnen und Landwirte, welche exponierte Wiesen vor dem Schnitt auf Rehkitze absuchen lassen möchten, sind eingeladen, sich beim Einsatzleiter zu melden:


Kontaktaufnahme am Vortag des geplanten Mähtermins bis spätestens um 15:00 Uhr unter der Nummer: 076 720 47 37


Meldung der Wiesen welche zu kontrollieren sind, mit Angabe von Parzellen-Nummer und der abzufliegenden Fläche. Diese dürfen nicht weiter als 100 Meter weg zum Wald sein. Die Einsätze im Rahmen dieses Pilotversuchs sind kostenlos. Eine freiwillige Beteiligung an den Unkosten wird aber gerne entgegengenommen.Einzelheiten können mit dem Einsatzleiter abgesprochen werden.




Nachtschiessen vom 5. April 2019

 


Am 05.04.2019 konnte nach dem normalen Übungsschiessen (von 14.00 – 18.00 Uhr), wie geplant das Nachtschiessen (19.00 – 22.00 Uhr) mit der Jagdverwaltung AR durchgeführt werden! 

Wir konnten ca. 30 Jägerinnen und Jäger in unserem Schiessstand in der Hinteren Au begrüssen.

Nach einem theoretischen Einführungsteil zu Hintergründen, Notwendigkeit, Gesetzgebung und Geräten rund um das Schiessen in der Nacht durch Heinz Nigg, konnten unsere Jägerinnen und Jäger nach kurzem Sicherheitsappell, selbst in der Dunkelheit jeweils vier Schüsse auf 100 Meter unter Zuhilfenahme von Lampen auf 100 Meter abgeben. 

Auch sonst sehr versierte Schützen sahen sich mit Problemen konfrontiert, wie z.B. Handling Gewehr und Lampe, das Erkennen des Ziels, das Beschiessen der richtigen Scheibe oder das einzelne Laden der Patronen in der völligen Dunkelheit.

Ein eindrückliches Erlebnis für alle Beteiligte.

Jochen Steinke





  

 


Die   Nacht des Fuchses 2019

In der Nacht vom 4. auf den 5. Januar fand im Appenzeller Mittelland die 6. Nacht des Fuchses statt.

Bei idealen Bedingungen besetzten 16 Mittelländer Jäger vom Freitagabend bis Samstagmorgen ihre Passplätze und legten sich auf die Lauer



Am Samstag um 8:00 Uhr trafen sich die Jäger in Teufen, um die Strecke zu legen. 13 Füchse war die Beute dieser Nacht. Nach dem verblasen der Strecke durch die beiden Jägdhornbläser Köbi Fitze und Walter Forrer wurde der schönste Fuchs prämiert. 

Dieser Preis ging an Philipp Eugster. 




Den Hegepreis für einen räudigen Fuchs durfte Markus Zellweger entgegennehmen.

Die nächtlichen Strapazen gingen bei dem Hörnerklang und reichhaltigen Frühstück schnell vergessen. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für diesen Anlass bedanken. Insbesondre bei Köbi und Walter für die musikalische Unterstützung und bei Markus für die Gastfreundschaft.







Hegeringobmann Mittelland

Andi Weder







Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Informationen des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLV)

Nachdem in Tschechien und in Rumänien neue Ausbrüche gemeldet wurden, informiert das BLV über die nötigen Vorsichtsmassnahmen, um die Einschleppung der ASP in die Schweiz unter allen Umständen zu verhindern. Das Informationsmaterial ist auch in Tschechisch, Rumänisch, Polnisch und Russisch verfügbar. Die Vorsichtsmassnahmen richten sich vornehmlich an Personen, die aus den von der ASP betroffenen Regionen in die Schweiz einreisen (Tierhalterinnen und Tierhalter, Saisonniers, Fernfahrerinnen und Fernfahrer), aber auch an Touristen aus der Schweiz, die von einer Jagdreise zurückkehren.

Für Reisende in / aus den ASP- betroffenen Gebieten, insbesondere Tierhalter, Saisonarbeiter auf landwirtschaftlichen Betrieben und Fernfahrer, gelten die folgenden dringenden Hinweise:

° Bringen Sie keinen Reiseproviant (Fleisch- und Wurstwaren) aus den betroffenen Gebieten mit

° Das Verfüttern von Küchenabfällen an Haus- und Wildschweine ist verboten

° Entsorgen sie generell Speiseabfälle in verschlossenen Müllbehältern

° Bei Jagden in Ländern mit ASP befolgen Sie strikte Hygienemassnahmen, Reinigen der Jagdbekleidung und Jagdgeräte,

° Verzichten Sie auf Jagdtrophäen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierseuchen/uebersicht-seuchen/alle-tierseuchen/afrikanische-schweinepest-asp.html

 

Klassische Schweinepest KSP und Afrikanische Schweinepest ASP