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Jungjägerkurs  2017 / 2018

 Im November 2016 wurde nach zwei Jahren wieder einen Jungjägerkurs ausgeschrieben. Es meldeten sich 15 Kandidaten  nach dem Infoabend waren es jedoch nur noch 11 Jungjäger,  die sich entschlossen, den zweiteiligen Kurs über 16 Monate.zu absolvieren.

Bereits anfangs Februar wurde mit der Theorie begonnen ( Waffen, Munition, Waffenhandhabung und Sicherheit ) Danach durften die Jungjäger im Militärschiesstand Hinter Au das praktische Schiessen erlernen. Im April 17 war dann die Prüfung "*Schiessen und Theorie". Leider hatte ein Kandidat das nötige Resultat nicht erreichen können,.Ja die Schiessprüfung ist halt eine Nervensache und etwas Glück braucht es auch, das wissen auch bestandene Weidmänner.

Im letzten Juni begann der zweite Teil, der sehr viel Theorie beinhaltete, aber auch die Praxis kommt nicht zu kurz.

Momentan ist Hege angesagt, kleinere und grössere Arbeiten, die aber immer zum Wohle der Natur und des Wildes, respektive der Lebensraumaufwertung dienen.

Auch wurden Exkursionen durchgeführt, um den Jungjägern das Wild und dessen Spuren, Wechsel oder Einstände zu zeigen.

Zudem durften die Jungjäger eine schöne Wanderung im Jagdbanngebiet Säntis, unter der Leitung unseres Kantonalen Wildhüter Roland Guntli erleben. Das ist ein besonderer Flecken in unserem Kanton, da hat das Wild noch einen intakten Lebensraum, Sind wir Stolz, dass das Wild noch einen Lebensraum hat, in dem weitgehend Ruhe herrscht!

Auch bei diesem Kurs darf ich wieder auf ein Bewährtes Ausbildungsteam zählen. Ohne dieses könnte der Kurs keinen Erfolg bringen. Herzlichen Dank!

Es gibt fast nichts schöneres für mein Team, und natürlich auch für mich als Ausbildungsleiter, zu sehen, wie wir uns in kleinen Schritten unserem Ziel nähern und gut ausgebildete Jäger in die jagdliche Praxis entlassen dürfen. Die Jagd steht ja nur allzu oft in der Kritik und da ist es sehr wichtig, eine fundierte Ausbildung vorweisen zu können. Jagen ist kein Hobby, sondern eine Passion mit einem Auftrag, auch für die Allgemeinheit..

Georges Kamber Ausbildungschef der AR Jäger                    Juli 2017  

Die angehenden Jungjäger unterwegs mit Ausbildungsleiter Georges Kamber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jagdliches Handwerk  -  Jungjägerkurs 2.Teil

Der Jungjägerkurs 2017/2018 ist noch bis zum Frühling 2018 in vollem Gange. Während der Sommer- und Herbstmonate waren Hegearbeiten, Begehungen in der Wildbahn angesagt. Während den Jagdzeiten im Herbst durften die Jungjäger aktive Jäger auf der Jagd begleiten und so das Jagdhandwerk 1:1 kennenlernen. Herzlichen Dank an die Jäger die sich dafür zur Verfügung gestellt haben.

Am Samstag 9. Dezember begrüsste ich, Ausbildungsleiter Georges Kamber die Jungjäger im frisch verschneiten Appenzeller Vorderland zu einem Ausbildungstag. Themen der Ausbildung: unterschiedliche Jagdarten, Anschuss, Nachsuche, Sicherheitsbestimmungen, etc.

Auf einem Gang durch den Wald wurden diverse Situationen gestellt und besprochen, sind die Sicherheitsbestimmungen wie Kugelfang, Bodenverhältnisse und vieles mehr gewährleistet. Was berücksichtige ich bei der Boden- oder Baujagd, wie lese ich Fährten und wie deute ich diese. Bei einem weiteren Posten wurde ein Fallwildreh durch den Kant. Wildhüter Roland Guntli beschossen und der Anschuss genau untersucht und diskutiert.

Bei einer Nachsuche wurde ein Anschuss untersucht, markiert und eingeleitet. Die junge Münsterländerhündin „Eyla“ durfte die Fährte im Anschluss mit viel Freude und in aller Ruhe ausarbeiten. Trotz Neuschnee über Nacht führe sie uns alle zum Stück.

Im Anschluss an die praktischen Arbeiten kam auch die Kameradschaft bei einem Mittagsaser nicht zu kurz. Denke die Jungjäger haben von diesem Tag profitiert und werden dies oder jenes bei der eigenen Jagd wieder in Erinnerung rufen.

Damit ein solcher Tag durchgeführt werden kann braucht es eine gute Vorbereitung und Helfer. Danken möchte ich dem Kant. Wildhüter Roland Guntli und der Jagdgruppe „Adlerhorst“ die zum Gelingen dieses lehr- und abwechslungsreichen Tages beigetragen haben.

Georges Kamber Ausbildungschef der AR Jäger                    Dez.2017 

Ausbildungschef Georges Kamber begrüsst die Jungjäger im Vorderland zu einem weiteren Teil der praktischen Jagdaus-bildung.

 

 

 

 

 

 

 

Wildhüter Roland Guntli bei der Instruktion vor der Schussabgabe auf ein Fallwild-Reh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein- und Ausschuss beim Rehwild werden interessiert begutachtet. und vom Wildhüter erläutert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 Jägernachwuchs in Appenzell Ausserrhoden  3. Teil

Zehn angehende Jäger haben die  anspruchsvolle Jagdprüfung des Kantons Appenzell Ausserrhoden erfolgreich bestanden. Dies nach einer rund anderthalbjährigen Ausbildungszeit. Letzten Freitag fand die Prüfungsfeier im Festsaal des Rathauses in Trogen statt.  Regierungsrat Dölf Biasotto übergab die Fähigkeitsausweise. 

Die Ausbildung zum Jäger und zur Jägerin in Appenzell Ausserrhoden dauert rund anderthalb Jahre und endet in einer anspruchsvollen Jagdprüfung. Im ersten Ausbildungsjahr findet eine praktische Überprüfung der Waffenhandhabung zusammen mit der Schiessprüfung statt. Das Bestehen dieses Teils ist Voraussetzung zur Zulassung zum theoretischen Prüfungsteil. Hier haben die Kandidatinnen und Kandidaten ihr Wissen in acht Fächern zu beweisen. Die Ausbildung und die Prüfungen sind anspruchsvoll, im aktuellen Jagdlehrgang haben zehn von ursprünglich vierzehn - leider ausschliesslich männlichen - Interessenten die Jagdprüfung bestanden.

 Am letzten Freitag übergab der Direktor des Departements Bau und Volkswirtschaft, Regierungsrat Dölf Biasotto, den erfolgreichen Absolventen an einer Feier im ehrwürdigen Saal des Rathauses Trogen den Fähigkeitsausweis. In seiner Ansprache forderte er die neuen Jäger auf, mit vorbildlichem Handeln und als offene, objektive Gesprächspartner gegenüber der Öffentlichkeit einen Beitrag für die positive Wirkung der Jagd zu leisten. Jagdverwalter Heinz Nigg sprach die Brevetierten auf das grosse Privileg an, in der modernen und hektischen Zeit jagen zu dürfen. „Die Gesellschaft vertraut den Jägerinnen und Jägern das Wohl der Wildtiere und der Natur an. Dem gerecht zu werden erfordert Verantwortungsbewusstsein, Freude und Passion“, so Nigg. Schliesslich richtete Urs Dörig, Präsident des Patentjägervereins Appenzell Ausserrhoden, einige Worte an die Anwesenden. Er stellte seine Jagdorganisation vor und wünschte den neuen Jagdkameraden viel Freude und Erfolg in der kommenden Jagdsaison. Würdig umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Ausserrhodische Jagdhornbläsergruppe Waldkauz. 

Regierungsrat Dölf Biasotto; Ur Dörig, Präsident Patentjägerverein; Heinz Nigg, Jagdverwalter; Christoph Mehr; Martin Frischknecht;                   Felix Ludwig; Martin Hermann, Marco Fatzer; Sepp Fässler; Hans-Walter Bodenmann; Roman Vetsch und Paul-Martin Berger. (es fehlt Thomas Manser) (vlnr)

Bericht:  Schweiz.Jäger 05/18